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Kunsthaus 360° - Raum für Kreativität

Über uns

wer wir sind

unsere Ziele

    Unter dem Motto Kunst verbindet engagiert sich das Kunsthaus 360° im Herzen Neu-Hohenschönhausens seit 2017 mit einem vielschichtigen Programm. Der offene Kunstraum mit seinen Ausstellungen, Workshops, Lesungen, Konzerten und weiteren Aktionen versteht sich als Ort der niedrigschwelligen, künstlerischen Auseinandersetzung und der interkulturellen Begegnung für die ganze Familie. Unser offenes Atelier bietet darüber hinaus Raum für individuelle Projekte. Zahlreiche Veranstaltungen runden die Präsenz des Kunsthauses im Nord-Osten Berlins ab.

    Hiermit laden wir Dich zum kreativen Experimentieren in unsere Werkstätten und Ateliers ein. Interessierte aller Altersgruppen, kultureller und religiöser Hintergründe und LSBTIQ* sind herzlich willkommen.

    Unser Profil

    „Gemeinsam gestalten und aufbauen“ ist ein Motto, um Menschen zusammen zu bringen, Kreativität zu entwickeln und letztlich auf das gemeinsame Erreichte zurückblicken zu lassen.

    Die Angebote des Kunsthauses sprechen vorrangig Bewohner*innen aus Unterkünften für asylsuchende und geflüchtete Menschen an. Unterstützt werden diese durch alteingesessene Bürger*innen des Bezirks Neu-Hohenschönhausen. Im Vordergrund stehen hier die Begegnung und das gemeinsame Gestalten. Dieser Aspekt symbolisiert nicht nur den Ansatz für eine gelungene Integrationsarbeit das gemeinsame Kreieren der Gesellschaft durch das Einbringen der individuellen Kenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten sondern reagiert zudem auf den bestehenden Bedarf in der den Wohnungsunterkünften untergebrachten Menschen im kreativen Bereich. Es gilt, ihre künstlerischen Potentiale sichtbar zu machen. Hierzu zählen vor allem die Weitergabe von Wissen und Fertigkeiten in handwerklichen, künstlerischen und musischen Disziplinen, etwa Unterrichtsangebote von Geflüchteten und die Möglichkeit, bereits in den Unterkünften entstandene Arbeiten im Rahmen von Ausstellungen zu präsentieren.

    Derzeit befinden sich im Bezirk Lichtenberg 15 Unterkünfte mit 2700 Menschen, davon ca. 900 Kinder und Jugendliche (0-17 Jahre). Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage ist das Kunsthaus von fast allen Einrichtungen unproblematisch zu erreichen. Sechs der Einrichtungen liegen in der nahen Umgebung und sind bereits Kooperationspartner.

    Der offene Charakter des Kunsthauses versinnbildlicht den kreativen Schaffensprozess in der künstlerischen Arbeit, der nicht linear verläuft und trägt zu einer erfolgreichen Integration und Inklusion bei.

    Zugang zu kulturellen oder künstlerischen Angeboten

    Obwohl Berlin eine Stadt mit einer vielfältigen kulturellen Landschaft ist, bleibt großen Teil der Bevölkerung der Zugang zu kulturellen oder künstlerischen Angeboten, vor allem in den Randbezirken, verwehrt. Das wechselnde Programm des Kunsthauses offeriert eine große Bandbreite an Erscheinungsformen von Kunst und Kultur, auch im niedrigschwelligen Bereich. Gelegen inmitten einer bevölkerungsreichen Wohnsiedlung im Nordosten Berlins ist das Kunsthaus zudem für viele Menschen einfach und schnell zu erreichen.

    Anlaufstelle und Knotenpunkt für ansässige kulturelle Institutionen und Kulturschaffende – Vernetzung und Bündelung von Potentialen

    Das Kunsthaus ermöglicht nicht nur ein Zusammentreffen von Alteingesessenen und neu Hinzugezogenen, von Laien und Profis. Es ist ein Ort der Vernetzung und Erweiterung der bereits bestehenden Strukturen aus freien Trägern und Kulturschaffenden, Künstler*innen und Bildungseinrichtungen im Bezirk. Kooperationen mit Bildungseinrichtungen wie Schulen und Kitas bauen eine Brücke zwischen Räumen des Lernens und Räumen der Öffentlichkeit.

    Vielfalt ist unsere Stärke

    Zentrales Anliegen des Kunsthauses 360 Grad Lichtenberg ist es, kulturelle Bildung in die Lebensumwelt von Kindern und Jugendlichen, Migranten, Asylanten, Senioren und Familien einzubringen.

    Der kreative, schöpferische Umgang mit Kunst und Kultur ermutigt allen Altersgruppen neue Welten zu entdecken, sich damit auseinanderzusetzen und sie sich anzueignen.

    Der Förderung der kreativen, kulturellen und sozialen Kompetenzen der Bewohner*innen aus allen sozialen Schichten steht im Mittelpunkt der Einrichtung.

    • KUNST und KULTUR für alle, unabhängig von Herkunft, Bildung und Begabung

    • Viele Künstler*innen unter einem Dach (Gestaltung, Tanz, Technische Medien)

    • Vielfalt der Vermittlungsformen und Lernmilieus

    • Lebensweltorientiertes Arbeiten

    • Ganzheitliches Lernen mit allen Sinnen

    • Bildung- und Teilhabemöglichkeiten für alle Bewohner*innen

    • Kein Leistungsdruck, individuelle Förderung der Stärken und Vorlieben

    • Eigentätigkeit

      Der Vielfalt der Lebenswelten und Interessen der Bürger*innen entspricht die Vielfalt spezifischer Angebote und Programmprofile:

      • Berufswahlmöglichkeiten (Berufskarussell durch Vorstellung von Künsten im Beruf) zum Entgegenwirken des Fachkräftemangels

      • Gleichrangigkeit der Vermittlung kultureller, künstlerischer und sozialer Kompetenz
    Zielgruppe

    Zielgruppe für Angebote im Rahmen des Partizipations- und Integrationsgesetzes sind unter anderem Asylanten, Migranten und Geflüchtete.

    Weitere Zielgruppen für Angebote sind außerdem im Rahmen der Kinder- und Jugendförderung gemäß §3 Absatz 1 KJFÖG alle jungen Menschen im Alter von 6 bis 21 Jahren sein.

    Des Weiteren sprechen wir mit unseren Kursen ebenso Senioren an.

    Unsere Ziele

    Aufgabe des Kunsthauses ist es, Kinder und Jugendliche, Asylanten, Migranten und Familien in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Konkret bedeutet, dass einen künstlerischen Rahmen zu schaffen, Anreize und Inspirationen zu geben, und Partizipation zu fördern und zu gewährleisten. Durch eine individuelle Kursauswahl gestalten die Bürger*innen ihren eigenen Aktionsrahmen, in denen Techniken vermittelt werden und dennoch persönliche Spielräume zur Verfügung stehen.

    Es werden kulturelle und soziale Kompetenzen, künstlerisch-handwerkliche Kenntnisse und Ausdrucksmöglichkeiten auf der Basis kreativer Eigentätigkeit in den Bereichen Gestaltung, Tanz und Medien vermittelt.

    • Vermittlung kultureller und künstlerischer Fähigkeiten

    • Förderung der individuellen Entwicklung junger Menschen, ihrer Fantasie und

      Kreativität

    • Emanzipation, gesellschaftliche Mitverantwortung und soziale Handlungskompetenz

    • Selbstbestimmung und Selbstorganisation

    • Partizipation, Integration und demokratisches Engagement

    • Gleichstellung der Geschlechter

    • Sensibilisierung für das Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt

    • Verbesserung von Kommunikation und Interaktion

    • Stärkung der Wahrnehmung für gesellschaftliche und politische Entwicklung

    • Legale Migration

      Gerne möchten wir mit dem Projekt „Die Kunst als Handwerk“ vermehrt, langfristig und nachhaltig Kunstangebote und Zusammenkünfte aller Stadtteilbewohner intensivieren. Ziel ist es die Kunst in diversen Berufen, mit Hilfe von gelernten Fachkräften, zu finden und die

    Neugierde aller Teilnehmer*innen zu wecken. Kooperationen sollen einrichtungsübergreifend entstehen (Synergieeffekte), gemeinsame Aktionen geplant und durchgeführt werden. Projektbeginn ist die zweite Jahreshälfte 2022 mit einer Laufzeit von 36 Monaten ohne Gewinnstreben.

    Förderung legaler Migration und Integration

    Das Projekt Kunsthaus 360 Grad wird im Sinne der SZ2 Integrationsmaßnahmen für Drittstaatsangehörige durchführen. Über die bereits bestehenden Vernetzungen mit den anliegenden Gemeinschaftsunterkünften etc. werden verschiedene alters- und identitätsspezifische kreative Angebote an die Zielgruppe gerichtet. Diese werden in Kooperation mit diversen Firmen (Berufe) angestrebt. Neben Praktikumsplätzen, der Umsetzung der Kreativkurse durch Fachkräfte, der Vermittlung von kulturellen Angeboten und Hilfe bei Bewerbungen tritt das Kunsthaus für Drittstaatsangehörige als Begegnungsort mit Bürger*innen der Nachbarschaf auf. Es dient dabei als Vermittler zwischen den Gemeinschaftsunterkünften und dem (Wieder-) Eintritt in ein selbstbestimmtes Berufsleben.

    Folgende Projektziele/-maßnahmen werden angestrebt:

    1. Kunsthaus 360 Grad als kultur- und religionsübergreifender Gesprächstreff (Förderung gegenseitiger Akzeptanz und Toleranz)

    2. Schnittstelle zwischen Bürger*innen, Drittstaatsangehörigen, sozialen Einrichtungen, Universitäten, Berufsinformationszentren, Arbeitsamt und beispielsweise Handwerksfirmen (mit Hilfe weiterer Arbeitnehmer und Ehrenamtsmitarbeiter*innen mit u.a. Migrationshintergrund)

    3. Sprachkurs „Deutsch als Fremdsprache“ (Auf– und Ausbau Vorintegration und Integrationsmaßnahmen)

    4. Hilfestellung bei Bewerbungen, Anträgen und Vorstellungsgesprächen (Teilhabe und Chancengleichheit)

    5. „Kunst als Studium“ (bestehende Konzeption)

    6. „Kunst als Handwerk“/ „Kunst im Beruf“ (Konzeptionsfortschreibung/-erweiterung)

    7. Neugierde/Interesse für bestimmte Handwerksberufe wecken (Vorstellung von

      Handwerksberufen durch Firmen oder Fachkräfte)

    8. Fachkräftemangel abbauen

    9. Berufschancen erkennen

    Das Kunsthaus 360 Grad versteht seinen Kernauftrag der integrativen Arbeit fortzuführen, effektiv wie eben benannt anzupassen und weiterhin an den kulturellen Bedarfen des Sozialraums auszurichten.

    Zukunftsvision – Von der Kunst zum Handwerk (sberuf)

    Der Fachkräftemangel im Handwerk wächst stets an. Zunehmend bekommen auch lokale Handwerksbetriebe den Fachkräftemangel zu spüren. Das Kunsthaus 360° möchte dem Desinteresse an handwerklichen Tätigkeiten entgegenwirken, indem es spezifische Kreativworkshops anbietet, die Jugendliche und junge Erwachsene wieder an das Handwerk heranführen. Hierzu sollen Kreativworkshops in einem Format entwickelt werden, die eine schnelle Übertragung der kreativen Tätigkeiten in handwerklich relevante Fähigkeiten ermöglichen.

    Mit dem Angebot sollen Jugendliche und junge Erwachsene über kreative Verfahren an handwerkliche Techniken und Praktiken herangeführt werden. Längerfristig soll damit das Interesse an Handwerksberufen bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen geweckt und gefördert werden. Gerade in Zeiten eines hohen Arbeitskräftemangels im Bereich des Handwerks bieten sich dadurch zahlreiche neue Chancen für die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung. Zudem bieten sich hier neue Möglichkeiten für die Schulen beruflicher Bildung oder berufsfördernde Programme der Schulen Berlin-Lichtenbergs. So wird das Kunsthaus 360° nicht nur attraktiv für Praktikant*innen im Rahmen eines Pflichtpraktikums in (beruflichen) Schulen, sondern durch das handwerkliche Workshopangebot ließen sich Werkkurse an Schulen als Projektausflüge in das Kunsthaus 360° integrieren.

    17 Ziele für Nachhaltigkeit – Erreichbarkeit von 4 Zielen im Kunsthaus 360°

    Ziel 1 – Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern

    Ziel 2 – Nachhaltiger Konsum und Produktion

    Das als Nachbarschaftstreff tradierte Kunsthaus 360° möchte einen kreativen Ort der Begegnung und des Austausches kreieren. Unterschiedliche kulturelle Lebensbedingungen sollen als plurale Ressource dienen, die Einigkeit in der Vielfalt herstellt. Dabei soll sich der Ort im demokratischen Miteinander erschlossen und zur Selbstverwirklichung der Mitwirkenden umgestaltet werden. Das dafür notwendige Inventar soll zum einen aus „Second-Hand-Möbel“ bestehen, welche in diversen Upcycling-Kursen vor Ort zu neuem Glanz und Funktionalität umgebaut werden, sowie aus „DIY-Möbeln“ bestehen.

    Im Fokus stehen einkommensschwache Familien, die durch das Raster herkömmlicher Unterstützungssysteme fallen. Somit wird durch eine demokratische Teilhabe ein persönlicher und vertrauensvoller Begegnungsort zum Aufwärmen und Kreativität tanken geschaffen.

    Ziel 3 – Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern

    Mit dem Projekt „Demokratie braucht Sprache“ soll die Stärkung des friedlichen Miteinanders in einer vom Armut und Vielfalt geprägten Nachbarschaft erreicht werden. In Form von Sprach-Cafés und Kreativangeboten soll das Thema Demokratie aufgegriffen werden, um das demokratische Sprechen unter den Bedingungen der Mehrsprachigkeit in Neu-Hohenschönhausen zu fördern. In diesen kann multimedial sowie mit kreativen Mitteln nicht nur Sprache, sondern ebenso die Sprache der Demokratie erlernt werden, wodurch Synergieeffekte zwischen kultureller und demokratiepädagogischer Bildung genutzt werden sollen.

    Ziel 4 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

    Partnerschaften mit dem Netzwerk der Wärme, der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz, dem Bezirksamt/Kulturamt Lichtenberg sowie dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ werden vom Kreativhaus 360° angestrebt.

    Kulturelle Bildung kann Selbstwirksamkeit erfahrbar machen, die Persönlichkeit entwickeln sowie gesellschaftliche Teilhabe und Mitbestimmung stärken und das alles, in dem sie individuell erlebbare künstlerische Prozesse kreiert. Kulturelle Bildung arbeitet mit künstlerischen Strategien und Praktiken – mit allen Sinnen, mit Farben, mit Formen, Körpern, Klängen, Bildern, Bewegungen und vielem mehr, die es ermöglichen können, den kulturellen und sozialen Herausforderungen in der Nachbarschaft mit neuen Ideen und Ansätzen zu begegnen. Kulturelle Bildung kann zudem Räume schaffen, in denen individuelle und gesellschaftliche Werte in den Dialog kommen und die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und der der anderen unterstützen. Kulturelle Bildung macht Vielfalt sinnlich erfahrbar.

    Auch die demokratische Kultur lebt von der Auseinandersetzung mit anderen sozialen und moralischen Werten. Nicht umsonst ist es eine der zentralen Kompetenzen demokratischer Bürger:innen, die Fähigkeit zu entwickeln, einen Perspektivwechsel vornehmen zu können. Die Fähigkeit des Perspektivwechsels gilt als Grundlage für das friedliche, gewaltfreie Zusammenleben, das neben der Überlieferung von Werten auf demokratisch ausgehandelten Vereinbarungen beruht. Erst wenn man die anderen anerkennen kann, werden deren Erfahrungen für einen selbst transparenter.

    Räumlichkeiten

    Eindrücke

    Auch zur Vermietung